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  • Daniela Eglseder

Spielen mit der Katze!?!

Aktualisiert: Mai 18


Mein Beitrag wurde vor 2 Wochen auf Radio OÖ gebracht

Vor Allem jetzt in der warmen Jahreszeit können wir Freigänger bei ihren Streifzügen beobachten; das typische Schleichen durch das hohe Gras, stundenlanges Auflauern von Nagetieren und das darauf folgende Jagen, Fangen und Fressen - jeder der dies beobachten kann realisiert dass es für eine Wohnungskatze nicht ausreichend ist einen trockenen Platz zum Schlafen, Futter und Streicheleinheiten zu haben.

Katzen brauchen Bewegung, die Befriedigung ihres Jagdtriebes und auch die kognitive Beschäftigung (Kopfarbeit).

Körperlich gesehen sorgt Bewegung für die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff, aktiviert den Stoffwechsel und sorgt für eine geregelte Verdauung - und wie bei uns Menschen aktiviert Bewegung die Fettverbrennung (was sich vor Allem günstig bei übergewichtigen Katzen auswirkt).

Bewegung, Spiel und Spaß lassen das Glückshormon Dopamin ausschütten, was auch kranken, alten und sehr ängstlichen Katzen schöne Momente bescheren.

Traumatisierte Katzen werden dadurch unterstützt Vertrauen zu ihrem Menschen auf zu bauen und die Beziehung und Bindung zu stärken.

Katzen sind die geborenen Jäger, sie sind Raubtiere; ausgestattet von der Natur mir all ihren feinen Werkzeugen - eines dieser Werkzeuge davon ihr ausgeprägter Jagtrieb.

Aus diesem Grund haben Wohnungskatzen sehr viel angestaute Energie – Jagdenergie - die es gilt ab zu bauen.

Wichtig beim Spielen ist: der Mensch übernimmt die Rolle des Beutetieres und die Beute bewegt sich immer von der Katze WEG. In der Natur kommt kein Vögelchen angeflattert und flattert wie wild vor der Katze herum – tun sie dies daher bitte auch nicht mit dem Spielzeug.

Viel Spielzeug überall am Boden verteilt, weckt selten das Interesse der Katze, denn das bewegt sich ja nicht.

Gewöhnen sie sich an das wenige Spielzeug nach einiger Zeit weg zu räumen und ein anderes anstelle dessen her zu räumen – so bleiben die Spielzeuge interessanter.

Katzen lieben Futterspiele:

Ein oben geöffneter Karton befüllt mit zusammengeknülltem Zeitungspapier; dazwischen ein paar Leckerchen versteckt werden das Interesse ihrer Katze schnell wecken.

Futtertürme und Fummelbretter die mit Trockenfleisch befüllt werden verbinden Beschäftigung mit Futteraufnahme.

Seien sie kreativ beim Spielen, finden sie heraus was ihrer Katze gefällt. Ist es die Feder auf der Katzenangel die sich durch das Zimmer bewegt als wäre es ein Vogel, ein Federwedel der sich versteckt unter eine zusammengefalteten Decke bewegt oder auch ein kleiner Ball dem die Katze hinterher jagen kann.

Ein mit einem katzensicherem Fliegengitter gesichertes Fenster das offen steht bietet einer Wohnungskatze die Möglichkeit Gerüche und Geräusche von außen auf zu nehmen.

Seien sie kreativ und finden sie heraus, was ihre Katze gerne mag und womit sie sich richtig austoben kann. Und denken sie daran, beim spielen muss ihre Samtpfote nicht ständig wie wild herum sausen, auch liegen und beobachten gehört zum typischen Jagd- und Spielverhalten der Katze.

Und den Satz „meine Katze spielt nicht“ höre ich öfters; und schon oft konnte ich den Halterinnen binnen weniger Minuten das Gegenteil beweisen.

Bitte bedenken Sie: jede Katze kann dazu neigen durch zwanghafte Verhaltensweisen Frustration ab zu bauen.


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Daniela Eglseder

Katzenverhaltensberatung

Telefon: +43 650 / 24 200 48 

Mail: office@training-for-pets.com

Adresse:

Wallern 20

4849 Puchkirchen am Trattberg

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